Pausenprogramme – müssen wir wieder lernen, Pause zu machen (XING Klartext-Diskussion)

Lebendige Diskussion mit dem Zeitforscher Prof. Karlheinz Geißler, der Beraterin für Gesundheitsmanagement Maren Sundermeier und mir um die Frage: Was macht eine gute Pause aus? Warum verzichten so viele Menschen auf Pausen – wo doch jeder weiß, dass Menschen nicht wie Maschinen rastlos ackern können, sondern den Wechsel von An- und Entspannung brauchen, um gute Arbeit zu machen und sich lebendig und wohl zu fühlen. Lest rein: https://www.xing.com/news/klartext

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Und 2017? Endlich Schluss mit dem Stress

Weniger Stress – das wünschen sich die meisten Deutschen im Neuen Jahr. Viele wollen mehr Zeit für die Familie und auch für sich selbst, zum Beispiel für Sport. Alle wollen sich weniger gehetzt und gedrängt fühlen vom Job, von Verpflichtungen und Aufgaben. Doch wie kann das gelingen? Ich habe versucht, die wirklich wirksamen Tipps in aller Kürze zusammen zu fassen. Und empfehle: Versuchen Sie es mal mit EHRLICHkeit.

Eigensinn: Vielleicht klingt das nicht sehr sympathisch. Aber: Nur wer weiß, was ihm selbst wichtig ist, kann sein Leben sinnvoll sortieren. Checken Sie Ihren Alltag: Was gibt Ihnen Energie? Was raubt Energie? Ist es die Hetze beim Frühstück? Das kaputte Fahrrad? Reduzieren Sie Energieräuber konsequent: Tisch abends decken. Rad in die Reparatur.

Handeln: Wir reden zu viel darüber, dass wir gestresst sind – und ändern zu wenig. Entscheiden Sie sich für eine einzige Sache, die stresst – und ändern Sie genau diese.

Rhythmus: Der Rhythmus von An- und Entspannung ist gesund. Dauerstress hingegen macht krank. Gibt es in Ihrem Tag Momente der Ruhe? Falls nicht, sorgen Sie nach jeder anstrengenden Situation dafür, dass Sie auch wieder zur Ruhe kommen! Weiterlesen

Das ehrliche Interview: “Meine Mitarbeiter sollen auch persönlich wachsen können.”

Tilo Maria Pfefferkorn ist ein Unternehmer, der mehr möchte als Geld verdienen. Sein Unternehmen vermietet Büro- und Konferenzräume (www.ecos-office.com/hamburg), und er ist seit mehr als 30 Jahren damit erfolgreich. Aber Tilo Maria Pfefferkorn möchte darüber hinaus eine Firma haben, in der er und seine Mitarbeiter auch persönlich wachsen. Die Inspiration zu dieser eher ungewöhnlichen Haltung eines Unternehmers fand er in dem Bestseller Big Five for Life von John Strelecky.  In diesem Buch fühlt der Leser, dass es letztlich darauf ankommt, seine ganz persönlichen Werte und Herzenswünsche – Strelecky nennt diese die “Big Five for Life” – zu kennen und umzusetzen. Dann führt man ein intensives und für einen persönlich erfolgreiches Leben. Ein erster Schritt ist, herauszufinden, welche fünf Herzenswünsche im Leben man wirklich unbedingt erreichen möchte.

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Tilo, Du hast Deine Firmenkultur nach dem Prinzip „Big five for Life“ umgestellt. Was heißt das denn?

Tilo Maria Pfefferkorn: Zum Beispiel, dass ich meine Mitarbeiter richtiggehend dazu auffordere, noch andere Interessen neben dem Beruf zu haben, sich mit ihren Big Five zu beschäftigen und sie zu verwirklichen. Meine Mitarbeiter dürfen sich ein Sabbatical nehmen oder in Teilzeit arbeiten. Denn ich finde es wichtig, dass sie sich den Raum nehmen, um ihre Träume, ich benutze gerne den Begriff Herzenswünsche, zu verwirklichen. Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Mitarbeiter auch besser, eigenverantwortlicher und leichter arbeiten können. Ich habe sogar in den Arbeitsverträgen verankert, dass jeder ab und an ein Buch liest und mich wissen lässt wenn er das Gefühl hat nicht mehr an seinem Arbeitsplatz wachsen zu können. Das war mir wichtig.

Und, hat das geklappt? Sind die Mitarbeiter glücklich? Weiterlesen

Das ehrliche Interview: Stefanie Stahl “Ich bin damit zufrieden, dass ich nicht perfekt bin”

Stefanie Stahl ist Psychologin und Psychotherapeutin und inzwischen wohl DIE Expertin für steffi stahlMenschen, die mit Beziehungsängsten oder einem niedrigen Selbstwertgefühl kämpfen. Ihre Bücher “Jein – Bindungsängste erkennen und lösen” und “Leben kann auch einfach sein – So stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl sind Mega-Bestseller. Gerade schreibt sie an ihrem nächsten Buch und ich fragte mich: Wie viel Zeit bleibt einem bei so vielen Baustellen noch für das eigene Leben?

Liebe Steffi, Du bist Psychotherapeutin mit eigener Praxis und schreibst gerade einen Bestseller nach dem anderen – ist das Stress für Dich?

Stefanie Stahl: In den letzten Wochen hatte ich schon Stress. Ich habe am Vorwort für mein neues Buch gearbeitet – und das empfinde ich echt als Druck. Denn da soll ja alles Wichtige drinstehen, was den Leser und die Leserin erwartet. Und dabei habe ich das Manuskript doch noch gar nicht fertig! Zeitstress habe ich aber eigentlich nie.

Wie machst Du das?

Stefanie: Mein Geheimnis ist: Ich teile mir den Tag gut ein. Ich stehe um 6.30 auf, mache Sport, dann frühstücke ich und um 9 Uhr gehe ich an den Schreibtisch. Vormittags arbeite ich an den Büchern. Um 12.30 mache ich Mittagspause – und esse immer warm. Danach übe ich ein wenig Klavier und um 14 oder 15 Uhr gehe ich in meine Praxis. Dann habe ich Termine mit Klienten. Um 18 oder 19 Uhr ist Feierabend. Dann schalte ich ab. Und auch mein Wochenende ist komplett frei. Da arbeite ich also nie. Abends hab ich dann durchaus das Gefühl, ich habe genug vom Arbeiten – aber ich bin nie so erschöpft, dass ich am nächsten Tag nicht wieder gerne anfangen würde.

Das klingt alles sehr getaktet und streng … Weiterlesen

Gesunde Führung macht Mitarbeiter gesund – und man kann sie leicht lernen

Gerade hat es eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit 2000 Beschäftigten und 200 Führungskräften nochmals auf den Punkt gebracht: Beschäftigte, die Führungskräfte haben, die explizit “gesundheitsförderliche Führung” leben, sind gesünder. Sie fühlen sich weniger erschöpft, das Teamklima ist besser ebenso wie das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Mitarbeiter haben das Gefühl: Hier bin ich richtig. Hier kann ich mich entfalten, ohne auszubrennen. In dieser Firma arbeite ich gerne und möchte das auch in Zukunft tun.„Gesundheitsförderliche Führung stabilisiert das Commitment der Beschäftigten nachhaltig“, heißt es im Studienbericht.
Der explizit gesundheitsförderliche Führungsstil wirkt dabei am stärksten. 

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Eine Gymnasiastin packt aus: Stress macht Schule

Gerade ist in Hamburg die so genannte “Anmeldewoche” vorbei – die Viertklässler melden sich in den weiterführenden Schulen an. Die große Frage hier: Stadtteilschule oder Gymnasium?ann-marie

Die Frage, die sich mir (als Mutter eines Viertklässlers) stellt: Was ist dran an dem Gerede über die stressige Schulzeit mit G8? Ann-Marie Schupp, selbst Schülerin und durchaus vertraut mit dem Druck, hat ihre Mitschülerin befragt. Und ich bin – ehrlich gesagt – aufgerüttelt. Lest selbst. Ist es das, was wir unseren Kindern wünschen? Macht sie das stark für ihre Zukunft? Weiterlesen

Das ehrliche Interview: Catharina Bruns “Wer sich wirtschaftlich mündig macht, kriegt kein Burnout!”

csm_bruns_catharina_d533dca8b6Catharina Bruns ist leidenschaftliche Unternehmerin. Sie hat supercraft gegründet – ein Versand für DIY-Kits, Lemon Books erfunden – personalisierte Notizhefte, superwork mit ins Leben gerufen – ein Blog mit Geschichten von modernen Selbermachern. Und mit ihrem Buch „Work is not a job. Was Arbeit ist, entscheidest du!“ hat sie die Diskussion über eine neue Haltung zur Arbeit ordentlich in Schwung gebracht. Ihr Aufruf: Leute, schaut doch lieber, was euch wirklich bewegt, für welche Arbeit Ihr euch zuständig fühlt, statt ständig weiter zu erwarten, dass irgendein Job euch glücklich machen soll. Bruns ist davon überzeugt, dass eine unternehmerische Arbeit, die man selbst wählt und gestaltet, nicht nur eine der besten Formen der persönlichen Weiterentwicklung bereithält, sondern auch ein Auskommen sichern kann und dabei auch noch Gutes in die Welt bringt. Ihre eigenen Geschäftsideen zeigen, dass es wirklich funktioniert. Weiterlesen

Das ehrliche Interview: Svenja Hofert “Ich habe feste Inseln der Erholung”

Den Profis auf die Finger geschaut
Was ist eigentlich das Geheimnis der Menschen, die echt viel um die Ohren haben, und trotzdem nicht durchdrehen? Wie gelingt es ihnen, ihre Arbeit und/oder Leidenschaft als Quelle der Freude zu bewahren – und nicht im Trubel von Zeitdruck und Ansprüchen an sich selbst unterzugehen? 
Ab heute stelle ich genau diese Frage ein paar Menschen, die ich persönlich als total produktiv und leidenschaftlich erlebe. Und vielleicht inspirieren die Antworten Dich/Sie für Deinen/Ihren eigenen Alltag.

Das wäre fein. Herzlichen Gruß. Carola Kleinschmidt

Svenja Hofert, Karrierecoach in Hamburg und die einzige Person in meinem Bekanntenkreis, die svenja-hofertjede neue Erfindung im Bereich Social Media einfach nur spannend findet (und nicht als Zeitfresser bejammert) – weil sie den Austausch und die Abwechslung so gerne mag.

Liebe Svenja, Du bist Coach, Sachbuch- Autorin, hast gerade die Karriereexpertenakademie gegründet und bloggst drei Mal die Woche. Wie schaffst Du es, dass Du Dich nicht ständig gehetzt fühlst?

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Stress – und was hilft: Ein Erfahrungsbericht

Beim Blogwichteln kriegt man einen Text geschenkt – und ich habe einen aus meinem beruflichen Netzwerk texttreff von Katrin Zinoun bekommen. Eine schöne Reflexion darüber, wie man es schafft, auch mit den Mega-Stress-Spitzen im Job gut zurecht zu kommen. Hauptberuflich arbeitet Katrin Zinoun im Bereich Lektorat|Übersetzung – außerdem ist sie leidenschaftliche Balkongärtnerin. Danke Katrin! Ich werde Deinen Blog für StadtbalkongärtnerInnen öfter besuchen! 20120620-IMG_0111

In den Klauen des Stress – und wie man sich befreit: “In der letzten Woche habe ich mich nur noch damit motiviert, dass es bald geschafft ist und ich dann endlich mal runter kommen kann.”

“Ende November bekam ich einen Auftrag, den ich unmöglich ablehnen konnte. Ich freute mich riesig, als ich den Auftrag übernahm. Jedoch sollte der Auftrag innerhalb weniger Wochen fertig sein. Das versetzte mich so kurz vor Weihnachten in Stress – teilweise guten Stress, manchmal aber auch nervtötenden Stress.

Der gute Stress ließ mich zur Hochform auflaufen. Ich war motiviert und arbeitete quasi Tag und Nacht. Als Freiberufler kann man sich in so einer Situation keinen Feierabend leisten. Und ich hatte Freude daran. Aber Weiterlesen