Archiv des Autors: CKleinschmidt

Über CKleinschmidt

Ich bin Carola Kleinschmidt, Diplombiologin Autorin und Referentin. In meinem Job-Alltag arbeite ich über das große Thema Arbeit & Gesundheit, schreibe Sachbücher und halte Vorträge und Seminare in Unternehmen. Bei meinen Recherchen finde ich immer wieder verblüffende News, überraschende Einsichten und wirklich praktisch Tipps, die einem helfen können, Leben und den Job-Alltag zu entstressen. Sozusagen kleine Schätze auf dem Weg zu mehr Freiheit und Freude im Leben. Und genau darum soll es hier gehen. Diesen Schatz möchte ich mit Ihnen teilen - und ich freue mich deshalb besonders über Kommentare und eigene Erfahrungen! Herzliche Grüße Carola Kleinschmidt

Online-Kurs: Älterwerden im Beruf

Ein Video-Kurs der zeigt, wie es uns gelingt, gut und gesund bis zur Rente zu kommen.

Derzeit empfinden viele das Älterwerden im Beruf als schwierig. Wird mein Arbeitgeber mich noch schätzen? Werde ich gesund bleiben? Wird mein Job nicht langweilig? Solche Fragen treiben viele 50plus um. Zurecht. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass wir mit 50plus oftmals unsere Talente besser kennen als jüngere – und sie auch im Beruf einsetzen können. Ebenso wie die Erkenntnis aus der Wissenschaft, dass die Leistungskraft mit dem Alter nicht automatisch nachlässt. Viele prominente Beispiele zeigen das deutlich. Man denke an den Maler Henri Matisse. Er schuf seine weltberühmten Bilder mit den blauen Scherenschnitten von Frauen erst mit 80 Jahren. Auch der Pianist Arthur Rubinstein wurde besonders für Konzerte gefeiert, die er im hohen Alter gab, weil sein über so viele Jahre verfeinertes Gefühl für die Musik die Menschen komplett verzauberte.

Vielleicht sagen Sie jetzt. Das mag ja für Promis gelten, aber nicht für mich! Doch Sie irren. Inzwischen gibt es viele Studien, die zeigen, was Berufslaufbahnen ausmacht, in denen Menschen sich bis zur Rente gesund und motiviert fühlen. Man weiß ziemlich gut, was wir brauchen, um im Job gesund zu bleiben und unsere Freude im Beruf immer wieder neu zu entfachen. Ich habe diese Erkenntnisse aufbereitet und viele ältere Arbeitnehmer befragt, die immer noch gerne täglich zur Arbeit gehen. In meinem 10-teiligen Video-Kurs vermittle ich dieses Wissen anschaulich und praxisnah. Schauen Sie rein! 
Die beliebtesten Folgen:
Teil 2: Jung? Alt? Vital! https://youtu.be/AJrgOHg8R_w
Teil 6: Gehirn und Leistungskraft – diese 2 Dinge sollte man wissen. https://youtu.be/dO1oCK4SAz4
Teil 9: Praxisbeispiele: So gestalten Menschen erfolgreich ihre Berufswege https://youtu.be/jT6YlpBGk4M


Stress-Prävention: Kleine Aha-Erlebnisse mit großem Effekt

Kleiner Hebel – große Wirkung

Kleiner Hebel – große Wirkung

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie Mini-Interventionen? Das Wort beschreibt, was jeder schon einmal erlebt hat: Manchmal hat ein einziger Aha-Moment die Kraft, unser gesamtes Denken zu verändern. Mir erging es beispielsweise so, als ich mich fragte, warum mich Anrufe manchmal so stressen. Manchmal bekam ich richtiggehend Herzklopfen, wenn der Apparat klingelte, ohne zu ahnen, wer dran ist. Natürlich kommen Anrufe manchmal ungelegen oder der Anrufer ist fordernd. Aber damit kann man doch umgehen, oder?
So dachte ich.

Doch dann machte ich eine Übung. In der sollte man erkunden, woher die inneren Überzeugungen kommen, die man rund um die Arbeit so im Kopf hat. Man sollte Sätze vervollständigen wie „Wer viel arbeitet, ist …“ oder „In meinem Elternhaus sagte man über Arbeit …“ Dabei wurde mir klar, dass ich den Arbeitsethos meiner Eltern ohne zu hinterfragen übernommen hatte – allerdings waren sie Ärzte und in ihrer Arbeit ging es nicht selten um Leben und Tod. Wenn das Telefon klingelte, zeigte dies üblicherweise einen Notfall in der Klinik an …

Als mir das klar wurde, konnte ich mich zum ersten Mal fragen, welcher Umgang mit Anrufen, Unterbrechungen und Erreichbarkeit denn in meinem Beruf angemessen und sinnvoll ist. Und ich kam zu dem Schluss: Weiterlesen

Die neuen Alten in der Firma. Oder: Ist 50 das neue 30?

Wie die „Silver Surfer“ ticken und was die Generationen im Berufsleben voneinander lernen können.

Von Kathrin Wittig (OTTO Group)

Langsam, nicht mehr lernfähig und allem Neuen gegenüber erstmal misstrauisch – die Liste der Vorurteile gegenüber der Generation 50+ ist lang. Doch warum eigentlich? Die Journalistin Carola Kleinschmidt hat die so genannten „Silver Surfer“ unter die Lupe genommen und weiß, wie Unternehmen mit ihren „Alten“ umgehen sollten.

Warum denken wir meistens, dass Älterwerden schlechter ist als jung zu sein?

Carola Kleinschmidt: Zum einen mangelt es uns an realistischen Vorbildern. Die Bilder von alten Menschen, die unser Denken prägen, haben mit der heutigen Realität nicht mehr viel zu tun. Es gibt so viele fitte und sehr aktive 70- oder auch 80-Jährige heute – anders als zu Zeiten unserer Großeltern. Zum anderen hält uns unser sogenannter kognitiver Bias, also unsere typische Wahrnehmungsverzerrung, in den alten Zuschreibungen gefangen.

Was heißt das?

Menschen schließen beispielsweise schnell von einer bekannten Person auf eine gesamte Gruppe. Hat man beispielsweise einen älteren miesmürrischen Nachbarn, geht man davon aus, dass auch alle anderen Personen im gleichen Alter tendenziell so sind. Es ist schwer, so ein Bild wieder zu verändern, wenn es sich erst einmal in den Köpfen festgesetzt hat.

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Pausenprogramme – müssen wir wieder lernen, Pause zu machen (XING Klartext-Diskussion)

Lebendige Diskussion mit dem Zeitforscher Prof. Karlheinz Geißler, der Beraterin für Gesundheitsmanagement Maren Sundermeier und mir um die Frage: Was macht eine gute Pause aus? Warum verzichten so viele Menschen auf Pausen – wo doch jeder weiß, dass Menschen nicht wie Maschinen rastlos ackern können, sondern den Wechsel von An- und Entspannung brauchen, um gute Arbeit zu machen und sich lebendig und wohl zu fühlen. Lest rein: https://www.xing.com/news/klartext

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Und 2017? Endlich Schluss mit dem Stress

Weniger Stress – das wünschen sich die meisten Deutschen im Neuen Jahr. Viele wollen mehr Zeit für die Familie und auch für sich selbst, zum Beispiel für Sport. Alle wollen sich weniger gehetzt und gedrängt fühlen vom Job, von Verpflichtungen und Aufgaben. Doch wie kann das gelingen? Ich habe versucht, die wirklich wirksamen Tipps in aller Kürze zusammen zu fassen. Und empfehle: Versuchen Sie es mal mit EHRLICHkeit.

Eigensinn: Vielleicht klingt das nicht sehr sympathisch. Aber: Nur wer weiß, was ihm selbst wichtig ist, kann sein Leben sinnvoll sortieren. Checken Sie Ihren Alltag: Was gibt Ihnen Energie? Was raubt Energie? Ist es die Hetze beim Frühstück? Das kaputte Fahrrad? Reduzieren Sie Energieräuber konsequent: Tisch abends decken. Rad in die Reparatur.

Handeln: Wir reden zu viel darüber, dass wir gestresst sind – und ändern zu wenig. Entscheiden Sie sich für eine einzige Sache, die stresst – und ändern Sie genau diese.

Rhythmus: Der Rhythmus von An- und Entspannung ist gesund. Dauerstress hingegen macht krank. Gibt es in Ihrem Tag Momente der Ruhe? Falls nicht, sorgen Sie nach jeder anstrengenden Situation dafür, dass Sie auch wieder zur Ruhe kommen! Weiterlesen

Das ehrliche Interview: „Meine Mitarbeiter sollen auch persönlich wachsen können.“

Tilo Maria Pfefferkorn ist ein Unternehmer, der mehr möchte als Geld verdienen. Sein Unternehmen vermietet Büro- und Konferenzräume (www.ecos-office.com/hamburg), und er ist seit mehr als 30 Jahren damit erfolgreich. Aber Tilo Maria Pfefferkorn möchte darüber hinaus eine Firma haben, in der er und seine Mitarbeiter auch persönlich wachsen. Die Inspiration zu dieser eher ungewöhnlichen Haltung eines Unternehmers fand er in dem Bestseller Big Five for Life von John Strelecky.  In diesem Buch fühlt der Leser, dass es letztlich darauf ankommt, seine ganz persönlichen Werte und Herzenswünsche – Strelecky nennt diese die „Big Five for Life“ – zu kennen und umzusetzen. Dann führt man ein intensives und für einen persönlich erfolgreiches Leben. Ein erster Schritt ist, herauszufinden, welche fünf Herzenswünsche im Leben man wirklich unbedingt erreichen möchte.

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Tilo, Du hast Deine Firmenkultur nach dem Prinzip „Big five for Life“ umgestellt. Was heißt das denn?

Tilo Maria Pfefferkorn: Zum Beispiel, dass ich meine Mitarbeiter richtiggehend dazu auffordere, noch andere Interessen neben dem Beruf zu haben, sich mit ihren Big Five zu beschäftigen und sie zu verwirklichen. Meine Mitarbeiter dürfen sich ein Sabbatical nehmen oder in Teilzeit arbeiten. Denn ich finde es wichtig, dass sie sich den Raum nehmen, um ihre Träume, ich benutze gerne den Begriff Herzenswünsche, zu verwirklichen. Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Mitarbeiter auch besser, eigenverantwortlicher und leichter arbeiten können. Ich habe sogar in den Arbeitsverträgen verankert, dass jeder ab und an ein Buch liest und mich wissen lässt wenn er das Gefühl hat nicht mehr an seinem Arbeitsplatz wachsen zu können. Das war mir wichtig.

Und, hat das geklappt? Sind die Mitarbeiter glücklich? Weiterlesen

Das ehrliche Interview: Stefanie Stahl „Ich bin damit zufrieden, dass ich nicht perfekt bin“

Stefanie Stahl ist Psychologin und Psychotherapeutin und inzwischen wohl DIE Expertin für steffi stahlMenschen, die mit Beziehungsängsten oder einem niedrigen Selbstwertgefühl kämpfen. Ihre Bücher „Jein – Bindungsängste erkennen und lösen“ und „Leben kann auch einfach sein – So stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl sind Mega-Bestseller. Gerade schreibt sie an ihrem nächsten Buch und ich fragte mich: Wie viel Zeit bleibt einem bei so vielen Baustellen noch für das eigene Leben?

Liebe Steffi, Du bist Psychotherapeutin mit eigener Praxis und schreibst gerade einen Bestseller nach dem anderen – ist das Stress für Dich?

Stefanie Stahl: In den letzten Wochen hatte ich schon Stress. Ich habe am Vorwort für mein neues Buch gearbeitet – und das empfinde ich echt als Druck. Denn da soll ja alles Wichtige drinstehen, was den Leser und die Leserin erwartet. Und dabei habe ich das Manuskript doch noch gar nicht fertig! Zeitstress habe ich aber eigentlich nie.

Wie machst Du das?

Stefanie: Mein Geheimnis ist: Ich teile mir den Tag gut ein. Ich stehe um 6.30 auf, mache Sport, dann frühstücke ich und um 9 Uhr gehe ich an den Schreibtisch. Vormittags arbeite ich an den Büchern. Um 12.30 mache ich Mittagspause – und esse immer warm. Danach übe ich ein wenig Klavier und um 14 oder 15 Uhr gehe ich in meine Praxis. Dann habe ich Termine mit Klienten. Um 18 oder 19 Uhr ist Feierabend. Dann schalte ich ab. Und auch mein Wochenende ist komplett frei. Da arbeite ich also nie. Abends hab ich dann durchaus das Gefühl, ich habe genug vom Arbeiten – aber ich bin nie so erschöpft, dass ich am nächsten Tag nicht wieder gerne anfangen würde.

Das klingt alles sehr getaktet und streng … Weiterlesen

Gesunde Führung macht Mitarbeiter gesund – und man kann sie leicht lernen

Gerade hat es eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit 2000 Beschäftigten und 200 Führungskräften nochmals auf den Punkt gebracht: Beschäftigte, die Führungskräfte haben, die explizit „gesundheitsförderliche Führung“ leben, sind gesünder. Sie fühlen sich weniger erschöpft, das Teamklima ist besser ebenso wie das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Mitarbeiter haben das Gefühl: Hier bin ich richtig. Hier kann ich mich entfalten, ohne auszubrennen. In dieser Firma arbeite ich gerne und möchte das auch in Zukunft tun.„Gesundheitsförderliche Führung stabilisiert das Commitment der Beschäftigten nachhaltig“, heißt es im Studienbericht.
Der explizit gesundheitsförderliche Führungsstil wirkt dabei am stärksten. 

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Eine Gymnasiastin packt aus: Stress macht Schule

Gerade ist in Hamburg die so genannte „Anmeldewoche“ vorbei – die Viertklässler melden sich in den weiterführenden Schulen an. Die große Frage hier: Stadtteilschule oder Gymnasium?ann-marie

Die Frage, die sich mir (als Mutter eines Viertklässlers) stellt: Was ist dran an dem Gerede über die stressige Schulzeit mit G8? Ann-Marie Schupp, selbst Schülerin und durchaus vertraut mit dem Druck, hat ihre Mitschülerin befragt. Und ich bin – ehrlich gesagt – aufgerüttelt. Lest selbst. Ist es das, was wir unseren Kindern wünschen? Macht sie das stark für ihre Zukunft? Weiterlesen